Lichttempel Shen'Arin

Lichttepel Shen'Arin

Herzlich Willkommen im Lichttempel Shen'Arin, wir grüssen dich mit den Worten
Omar Ta Satt.

Lichttepel Shen'Arin
 

Leseprobe STILLE - yhiluna

Gedanke, geh danke!
Leseprobe Stille

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Nichts ist so wertvoll, wie nicht zu denken. In der Stille, in der Ruhe wird dir das Unbekannte, das Unerreichbare bewusst. Worte verlieren jede Bedeutung. Du wirst SEIN - in der Stille. Du wirst nichts SEIN - in der Stille. Das ist die Verrücktheit deines Lebens. Wissen und Nichtwissen sind identisch. Es kommt darauf an, wie du die Worte interpretierst. Daher ist die Stille, das Abschalten des inneren Dialoges die wichtigste, entscheidende Voraussetzung, um sich seiner selbst bewusst zu werden. Innere Stille kann nicht erreicht werden dadurch, dass man die Gedanken, die ums Ungelöste kreisen, auf die Seite zwingt, sondern indem man diese Gedanken würdigt, zu Ende denkt und entsprechend handelt. Dann werden sie ganz von selbst still.

Diese Kunst gilt es zu fördern. Durch diese Kunst förderst du dich und wirst dir deiner Fähigkeiten bewusst. Alles verliert an Bedeutung, und trotzdem machst du es. „It matters not“, sagt Elias. Alles ist in Ordnung, wie es ist. Wenn du das akzeptierst, wächst du in deinem Bewusstsein weiter. Sobald du festhältst an anderer Individuen Realität, verschwendest du Energie, die du für dich brauchst, um zu wachsen. Du denkst nicht für dich, du denkst Gedanken anderer weiter. Entwickle dich, um deine Gedanken für dich selbst zu nutzen. Dadurch veränderst du deine Realität und kreierst eine neue. Du solltest in deiner Realität zu Hause sein, in jener, die du dir durch deine Gedanken erschaffst.

Akzeptiere alle anderen Realitäten um dich herum, du bist anders, du kannst deine Realität unter allen anderen Realitäten leben, wenn du akzeptierst und annimmst. Erreichst du dieses Stadium, dann hast du deine Angst so gut wie überwunden. Dir wird alles klar, du erlangst Klarheit über deine Bewegungen, deine Aktivitäten und die der anderen. Du lebst bewusst. Du bist dir der Verrücktheit des Daseins bewusst. Die Klarheit deines Denkens macht dich anfällig für Überheblichkeit. Dein Eigendünkel und deine neu gewonnenen Fähigkeiten passen nicht zusammen. Um die Klarheit wirklich zu nutzen, musst du sie besiegen, immer wieder dein Denken beobachten, aufmerksam sein und dich nicht wieder, dank deiner Klarheit, ins Materielle zurückwerfen lassen. Ansonsten wirst du dir zwar weiter deiner Klarheit bewusst sein, aber nicht aus diesem Stadium herauskommen. Der bewusste Umgang mit deiner Klarheit, deinen Gedanken wird dich zum Umgang mit der Macht führen.

Die Erkenntnis, was alles noch möglich ist, erlangst du mit deinem Denken, deinen Gedanken. Die Anwendung deiner Klarheit und Macht hängt allein von dir ab und davon, wie du sie einsetzt. Sie kann sich gegen dich richten, sobald deine Gedanken sich gegen dich richten. Deine Gedanken sind nicht einfach so da, sie kreieren Realität, sie erzeugen dich und dein Tun. Gehe den Weg mit Herz, wie Paul Samuel Widmer Nicolet in seinem gleichnamigen Buch es beschreibt. Alle anderen Wege kannst du gleich als „sich selbst disqualifizieren“ betrachten. Du wirst niemals glücklich werden, wenn du nicht deinen Weg mit Herz gehst. Wenn du dir klar darüber wirst, welchen Einfluss deine Gedanken auf deine Realität haben, beginne damit, dich für andere Realitäten zu öffnen. Du weisst, dass du immer mehrere Wege gehen kannst.

Gehe den Weg mit Herz. Lasse keine Gedanken zu, die dich von deinem Weg mit Herz abbringen. Du kannst die Konzentration auf deine Gedanken durch NICHT-TUN wesentlich erhöhen. Was ist Nicht-Tun? Carlos Castaneda lernt bei Don Juan, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die du normalerweise nicht bewusst betrachtest. Der Schlüssel liegt darin, nicht zu tun, was zu tun dir vertraut ist. Nicht das zu tun, wovon du weisst, wie man es tut. Du schaust einen Menschen an und nicht seinen Schatten. Du schaust auf einen Strauch und nicht zwischen ihn. Du schaust in die Ferne und siehst die Berge; wenn du nun deinen Finger emporhebst und über diesen hinweg in die Berge schaust, sehen diese gleich ganz anders aus. Du schielst sozusagen in die Berge. Das Gleiche kannst du auch andersherum machen. Bewege dich in einem Kaufhaus nur halb so schnell, wie du es sonst tun würdest. Du wirst eine grössere Aufmerksamkeit verspüren, die durch dein langsameres Gehen hervorgerufen wird. Durch diese kleinen Exerzitien gewinnst du Klarheit über das, was du bisher nicht gesehen hast. Du erreichst somit durch Nicht-Tun, das zu sehen, was du dir NICHT erlaubt hattest zu sehen.

Nicht-Tun bedeutet, dass du Dinge nicht so erledigst, wie dir allgemein bekannt ist, sondern einen dir unbekannten neuen Weg gehst. Du eröffnest dir selbst eine neue Realität und das Einzige, was du tun musst, ist Nicht-Tun. Du brauchst nur konzentriert und diszipliniert vorzugehen. Du wirst schnell merken, was es alles in unserer Realität gibt. Du für dich allein wirst Neues entdecken. Die Welt ist viel bunter und vielschichtiger, als es uns unser Bildungssystem vorgaukelt. Wir werden blind gemacht, indem wir immer nur TUN. Keiner weist uns auf das Nicht-Tun hin, das müssen wir uns selbst beibringen. Sobald du dein Nicht-Tun zu einer deiner Haupttätigkeiten hast werden lassen, wird sich deine Realität verändern. Du weisst, dass die Fokussierung deiner Augen auf ein Objekt eine von vielen Möglichkeiten ist, die Sache zu betrachten. Siehst du hindurch oder fokussierst du vor dem Objekt, erscheint dir das Objekt fremd, andersartig: Das ist Nicht-Tun.

Wenn du alle Nebengeräusche abschaltest, TV, Radio, CD, Video, dann lausche einmal, am besten nachts. Schliesse die Augen und lausche. Es werden dir viele unbekannte Geräusche zu Ohren kommen. Viele verschiedene Frequenzen, die ständig wechseln. Vielleicht wird ein bestimmter Ton besonders auffällig in deinem Kopf vibrieren. Mach es zu deinem täglichen Spiel. Spiele mit den Augen, den Ohren, deinen äusseren Sinnen, damit öffnest du deine Welt für die inneren Sinne. Konzentriere dich auf deine äusseren Sinne, sei diszipliniert mit ihnen. Nimm alles, was dir deine Augen zeigen, wahr und mach dich nicht blind für nur eine einzige Realität. Fühle die Energie, die dich umfliesst. Spiele mit deinen Händen, zeichne, male, handwerkle, musiziere. Wenn du beginnst, die Energie zu spüren, habe keine Angst.

Was immer du tust - mach es anders, als du es bisher gemacht hast. Kopiere nichts, sondern „spinne“ Neues. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lass deine Vorstellungen Wirklichkeit werden und verändere die Welt. Nur unsere Bildung lässt uns glauben, dass es so ist, wie es ist. Das ist ein Festhalten an einer einzigen Möglichkeit von Realität - wie langweilig zu glauben, dass es nur eine Realität gäbe. Die Welt wird zusammengehalten durch einen Ring der Kraft, welcher durch uns mitgefestigt wird. Immer wenn wir denken, wie z.B. ein Baum aussieht, dann sieht er so aus, weil alle das denken, dass ein Baum so aussehen muss. Würden wir zulassen, dass wir anders denken, also nicht-tun, dann würde eine neue, andere Realität entstehen, wie in deinen Träumen, und ein Baum wäre in einer anderen Form vorhanden.

Je mehr du dich entgegen der „allgemeinen Bildung“ verhältst, desto eher bekommst du ein Gefühl dafür, was wirklich um uns herum ist. Dazu musst du mit dem Nicht-Tun beginnen, was zu einer erhöhten Konzentration bei dir führen wird. Je mehr du dich im Nicht-Tun disziplinierst, desto eher wirst du in der Lage sein, deinen inneren Dialog, deine Gedanken abzuschalten. Das ist das Ziel jedes Individuums. Damit du deine Gedanken kennen lernst, solltest du zuerst den Fernseher verkaufen und keine Zeitung mehr lesen. Du musst dich selbst kennen lernen und deine Glaubenssätze herausfinden, die dir deine Eltern, Lehrer, Ausbilder etc. eingepflanzt haben. Mit dem Nicht-Tun kannst du dich selbst und die Umwelt besser kennen lernen.

Du musst es wollen und dich disziplinieren. Du bist bis hierher gekommen, diese Zeilen zu lesen. Du willst weiter und hast ein Interesse, mehr als nur die „allgemeine Bildung“ zu akzeptieren. Keiner wird dir sagen, dass es einfach ist, wobei es keinen Unterschied zwischen einfach und schwierig gibt. Es hängt von deiner Einstellung ab, ob du es schwierig oder einfach findest. Es muss dein Weg mit Herz sein. Egal was auf dich zukommt, wenn es dein Weg mit Herz ist, dann ist er einfach, weil du es willst. Das Schwierige ist, bewusstlos an der Welt, wie sie ist, festzuhalten und sich gehen zu lassen, bis man stirbt.

Nur die Durchschnittsmenschen, die Bewusstlosen, erkennen nicht, dass der einzige „Feind“ der Tod ist. Uns, den Jägern, Kriegern und Wissenden, ist der Tod ein ständiger Begleiter. Wir wissen, dass wir schon tot sind, dadurch leben wir, weil jeder Augenblick genutzt wird. Das ist Leben: diszipliniert und konzentriert vorgehen und Bewusstsein sammeln. Das wird uns in andere Realitäten befördern, um uns als Menschen der Vielfalt an Realitäten zu stellen und diese wahrzunehmen. Nicht-Tun ist, daran zu glauben, dass es mehr gibt als das primitive Leben auf dem Planeten Erde. Das Schwierige ist, die körperlichen, materiellen Gewohnheiten loszulassen. Wenn dir klar wird, was du brauchst, welche Fähigkeiten du besitzt und wie du sie anwenden kannst, dann ist „Geld“ überflüssig. Alles, was du brauchst, gibt es im Überfluss auf diesem Planeten: Wasser, Nahrung und die Liebe der Erde, der Tiere, der Pflanzen.

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